Sunday, September 24, 2017

EFFECT FACT SHEET

Programm

Gemeinschaftsprogramm für Beschäftigung und soziale Solidarität - Progress

Ausschreibung

Projekte, die zum Austausch guter Praktiken beitragen

Projekttitel

EFFECT – Matching Skills to Support Career Development

Projekt Akronym

EFFECT

Dauer

1. Februar 2013 - 31. Januar 2014

Budget

206,758.22 EUR

Finanzierung

Förderung durch die Europäische Union: 164,993.05 EUR

Förderung durch das Ministerium für Arbeit, Familie und Soziale Angelegenheiten der Republik Slowenien: 25,534.17 EUR

Partner Ko-Finanzierung: 16.231.00 EUR

Agreement Ref No

VS/2012/0513

Projektträger

Wirtschaftsinstitut Marburg, Zentrum für Personalentwicklung, Slowenien

Projektpartner

Wirtschafts- und Industriekammer der Region Štajerska, Slowenien

Verband der Freien Gewerkschaften von Slowenien, Einheiten der Regionen Podravje und Koroška, Slowenien

Bab Unternehmensberatung GmbH, Österreich

Kroatische Wirtschaftskammer, Kreiskammer von Krapina, Kroatien

Stiftung Florida Der Region Valencia, Spanien

Projekt Website

www.effect-project.eu

 

 

EUROPÄISCHES GEMEINSCHAFTSPROGRAMM PROGRESS


Das Projekt „EFFECT" wurde im Rahmen des Europäischen Gemeinschaftsprogramms für Beschäftigung und soziale Solidarität - PROGRESS (2007-2013) in Auftrag gegeben. Mit dem Programm PROGRESS soll die Verwirklichung der Ziele der Europäischen Union im Bereich Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit finanziell unterstützt werden – wie in der sozialpolitischen Agenda festgehalten – und somit zum Erreichen der EU „Lissabon" Strategie für Wachstum und Beschäftigung beitragen. Das für sieben Jahre angelegte Programm richtet sich an alle maßgeblichen Akteure, die bei der Entwicklung einer geeigneten und wirksamen Beschäftigungspolitik und sozialen Gesetzgebung innerhalb der EU-27, EFTA-EWR, EU-Kandidatenländer und angehenden Kandidatenländer mitgestalten können.


PROJEKT EFFECT


Das Projekt EFFECT zielt darauf ab, Beispiele für konkrete Maßnahmen zur Unterstützung und Entwicklung von Prognose-Systemen zu sammeln: für eine verbesserte Abstimmung („Matching") von Qualifikationsangebot und -nachfrage. Dabei sollen die Unternehmen bei der Implementierung oder Verbesserung von Karriereentwicklungsprozessen unterstützt und gestärkt werden. Die Ziele von EFFECT sind auch: (1) Bewusstseinssteigerung zur Bedeutung von Qualifikationen („Skills"), insbesondere derer, die von wachsenden Sektoren am Arbeitsmarkt nachgefragt werden; (2) Förderung und Intensivierung der Debatte über Antizipation und Matching von Arbeitsmarkt und Qualifikationsbedarfen, wie als EU Top-Priorität in der Mitteilung der Kommission „New Skills for New Jobs", in zwei Schlussfolgerungen des Rates sowie in einem unabhängigen Expertenbericht angeführt; (3) Initiierung eines Partnerschaftsdialoges zwischen Sozialpartnerschaft, Arbeitgeber, Aus-/ Weiterbildungseinrichtungen zur Erarbeitung und Aktualisierung von Qualifikationsprofilen sowie zur Förderung des Prozesses im Bereich der beruflichen Entwicklung sowie des Lebenslangen Lernens; (4) Stärkung der Beteiligung der SozialpartnerInnen, Institutionen/Einrichtungen der beruflichen Bildung/Aus- und Weiterbildung sowie Arbeitsmarktverwaltungen bei der Schaffung wirksamer Maßnahmen zur Verbesserung des Matchings von Qualifikationsangebot und -nachfrage.


KERNAKTIVITÄTEN VON EFFECT


Transnationales Netzwerk für den Austausch von Erfahrungen, Wissen und Good-Practices: ExpertInnen von Arbeitsmarktverwaltungen, Beratungsstellen, Arbeitgebern, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, Sozialpartnerschaft und weitere AkteurInnen tauschen im Rahmen einer nationalen Stakeholder-Plattform sowie nationaler (4) und transnationaler (2) Foren Informationen, Know-how, Erfahrungen und bewährte Praktiken in der Arbeitsmarktpolitik aus – Abstimmung von Qualifikationsangebot und -nachfrage, Prozessentwicklung im Bereich berufliche Entwicklung und Lebenslanges Lernen.


Im Rahmen einer Informations- und Sensibilisierungskampagne werden die Zielgruppen und HauptakteurInnen für die Teilnahme angesprochen, deren Bewusstsein geschärft sowie die interessierte Öffentlichkeit innerhalb und nach der Projektlaufzeit über das Thema informiert. Basierend auf den Ergebnissen der nationalen und transnationalen Foren, ergänzt durch Besuche von Good-Practice-Beispielen sowie eines Benchmarking Berichts, erfolgt eine transnationale Konferenz in Slowenien. Auf der Konferenz werden Good-Practice Lösungen, Initiativen und Ansätze ausgetauscht und neue Lösungen für eine effektivere Interaktion und Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Arbeit sowie (berufliche) Aus- und Weiterbildung diskutiert.


Ein Good-Practice-Leitfaden wird entwickelt, um gute Praktiken und Erfahrungen zu teilen und verfügbar zu machen. Dieser wird in den Sprachen der Partnerländer (Slowenisch, Deutsch, Spanisch und Kroatisch) gedruckt und unter den Arbeitsmarktverwaltungen, Beratungsstellen, Arbeitgebern, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, SozialpartnerInnen sowie weiteren AkteurInnen verbreitet. Des Weiteren erfolgt eine Veröffentlichung auf der EFFECT Website. Alle Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Konferenz, inklusive der Ergebnisse der bisherigen Aktivitäten, werden im e-Sammelband auf der EFFECT Website aufbereitet und veröffentlicht sowie via E-Mail an VertereterInnen der nationalen und lokalen Politik, Arbeitsmarktverwaltung, Beratungsstellen, Arbeitgeber, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, Sozialpartnerschaft sowie weiteren Interessensgruppen verbreitet.


EFFECT ZIELGRUPPEN


Im Projekt EFFECT sind alle relevanten Zielgruppen und deren VertreterInnen, maßgebende Behörden und Stakeholder der vier Partnerländer beteiligt: ExpertInnen der Arbeitsmarktverwaltungen, die mit der Berufsberatung vertraut sind und mit ArbeitnehmerInnen zusammenarbeiten; ExpertInnen der Beratungszentren von Universitäten und Schulen, Aus- und Weiterbildungsorganisationen; ExpertInnen auf den Gebieten: Prognosesysteme zum besseren Matching von Qualifikationsangebot und -nachfrage, berufliche Entwicklung und Lebenslanges Lernen; VertreterInnen von ArbeitnehmerInnen, die sich im Bereich Personalentwicklung und Recruiting betätigen; VertreterInnen der Wirtschaftskammern und Gewerkschaften; VertreterInnen von Berufsverbänden, die eine wichtige Rolle in der Berufsberatung und des Lebenslangen Lernens einnehmen; SozialpartnerInnen und InteressensvertreterInnen, PolitikerInnen, KommunalvertreterInnen sowie andere Organisationen des Arbeitsmarktes, die Strategien und Maßnahmen sowie Programme zur beruflichen Entwicklung und des Lebenslangen Lernens schaffen.


EFFECT KERNBOTSCHAFTEN


EFFECT WIRD DAS „MATCHING" VON QUALIFIKATIONSANGEBOT UND -NACHFRAGE AM ARBEITSMARKT VERBESSERN!
Durch den Austausch von Wissen, Erfahrungen und bewährten Praktiken sowie durch die Kooperation und den Diskurs zwischen InteressensvertreterInnen, politischen EntscheidungsträgerInnen, Behörden der (beruflichen) Aus- und Weiterbildung, Arbeitsmarktverwaltungen, ArbeitgeberInnen und weiteren wichtigen AkteurInnen der Arbeitsmarktpolitik werden nachgefragte Qualifikationsprofile entwickelt und aktualisiert sowie der Prozess der beruflichen Entwicklung und des Lebenslangen Lernens unterstützt. Dadurch wird ein Beitrag zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in allen vier Partnerländern geleistet.


EFFECT WIRD DAS BEWUSSTSEIN FÜR DIE BEDEUTUNG DER QUALIFIKATIONEN, INSBESONDERE IN AUFSTREBENDEN WIRTSCHAFTSSEKTOREN, STEIGERN!
Dies erfolgt durch die Verbreitung der Projektergebnisse im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen und der aktiven Beteiligung der wichtigsten InteressensvertreterInnen, politischen EntscheidungsträgerInnen, ArbeitgeberInnen, Aus- und Weiterbildungsorganisationen und anderen SchlüsselakteurInnen auf dem Arbeitsmarkt. Zudem durch den Austausch von Good-Practice Lösungen, Initiativen und Ansätzen zur Notwendigkeit einer effektiven Interaktion und Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Arbeit sowie (berufliche) Aus- und Weiterbildung.


EFFECT WIRD UNTERNEHMEN BEI DER IMPLEMENTIERUNG ODER VERBESSERUNG VON KARRIEREENTWICKLUNGSPROZESSEN UNTERSTÜTZEN UND STÄRKEN!
Durch die Schaffung von Unterstützungsmaßnahmen bei der Entwicklung von Prognosemodellen, durch den Aufbau von Netzwerken sowie einer tatkräftigen und verantwortungsvollen Interaktion und Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Arbeit sowie (berufliche) Aus- und Weiterbildung. Des Weiteren durch die Anpassung und Aktualisierung von Qualifikationsprofilen an die Erfordernisse am Arbeitsmarkt sowie die verbesserte Abstimmung von Qualifikationsangebot und -nachfrage, Prozesse der beruflichen Entwicklung und des Lebenslangen Lernens.

 

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